Krypto-Plattformen dürfen möglicherweise keine zinsähnlichen Stablecoin-Belohnungen mehr anbieten, aber aktivitätsbasierte Anreize bleiben im Rahmen des neuen Gesetzesentwurfs bestehen.Krypto-Plattformen dürfen möglicherweise keine zinsähnlichen Stablecoin-Belohnungen mehr anbieten, aber aktivitätsbasierte Anreize bleiben im Rahmen des neuen Gesetzesentwurfs bestehen.

CLARITY Act könnte Plattformen daran hindern, wie Banken zu agieren – aber Belohnungen bleiben

2026/03/25 03:56
3 Min. Lesezeit
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Vertreter der Krypto- und Bankenbranche kamen diese Woche erneut auf dem Capitol Hill zusammen, um den neuesten Gesetzestext zu prüfen, der nach monatelangen Diskussionen einen Kompromiss zwischen den beiden Gruppen skizziert.

Das Treffen setzt frühere Gespräche darüber fort, ob erstere ihren Kunden Belohnungen aus ihren Stablecoin-Beständen anbieten dürfen sollten.

Vorgeschlagene Regeln erlauben aktivitätsbasierte Belohnungen

Die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett teilte Details der Sitzung über soziale Medien und erklärte, dass der neueste Vorschlag Krypto-Plattformen ausdrücklich verbieten würde, ihren Kunden Stablecoin-Belohnungen anzubieten, weder „direkt noch indirekt" oder in irgendeiner Form, die einer Bankeinlage ähnelt.

Laut von Terrett zitierten Quellen würde die Beschränkung zu einem branchenweiten Verbot führen, das für alle Dienstleister digitaler Vermögenswerte und deren verbundene Unternehmen gilt. Diese Maßnahme würde potenzielle Schlupflöcher in der vorgeschlagenen Gesetzgebung schließen und diese Plattformen daran hindern, etwas „wirtschaftlich oder funktional" Ähnliches wie zinsgenerierende Stablecoin-Angebote einzuführen.

Auf der anderen Seite werden die neuen Regeln aktivitätsbasierte Belohnungen erlauben, die mit dem Nutzerengagement verknüpft sind, unter der Bedingung, dass sie nicht als Zinsen betrachtet werden. Dies wird Aktivitäten wie Treue-, Werbe- und Abonnementprogramme umfassen.

Darüber hinaus verlangen die neuen Richtlinien von Regulierungsbehörden wie der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und dem U.S. Treasury, gemeinsam zu definieren, was als zulässige Belohnungen gilt und andere Regeln zu deren Durchsetzung festzulegen.

Reaktionen der Branche

In ihrem X-Post teilte die Krypto-Journalistin Feedback, das sie von Branchenteilnehmern erhalten hatte, die den Entwurfstext geprüft hatten.

Eine Person wies darauf hin, wie sehr sich der Inhalt des neuen Vorschlags von dem unterschied, was in früheren Treffen mit dem Weißen Haus besprochen worden war. Ihrer Meinung nach ist der Standard der „wirtschaftlichen Gleichwertigkeit" ebenfalls sehr vage und könnte Regulierungsbehörden Spielraum für eine strenge Auslegung geben.

Die Quelle äußerte auch Bedenken darüber, wie einige Bestimmungen die Art und Weise einschränken könnten, in der Belohnungen an Guthaben oder Transaktionsvolumen gebunden sind. Krypto-Plattformen würden dadurch Schwierigkeiten haben, Anreizstrukturen zu entwickeln. Insgesamt stellten sie fest, dass der neue Vorschlag enger gefasst und restriktiver ist.

Ein anderer Branchenakteur glaubt jedoch, dass der Entwurf weitgehend den Erwartungen entspricht und einen fairen Kompromiss darstellt. Sie erklärten weiter, dass er weiterhin transaktionsbasierte Belohnungen erlaubt, während er verhindert, dass Stablecoins wie verzinsliche Einlagenkonten funktionieren.

Terretts Quelle glaubt auch, dass die Aktualisierung das bestmögliche Ergebnis unter den gegebenen Umständen darstellt. Dies liegt daran, dass eine frühere Version, der Tillis-Alsobrooks-Vorschlag, restriktivere Richtlinien auferlegt hätte. In der Zwischenzeit hat sie auch offenbart, dass Bankvertreter den Text diese Woche prüfen werden.

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