Die japanische Zentralbank hält den Leitzins vorerst unverändert, doch der Druck zu handeln nimmt zu. Eine zukünftige Zinserhöhung könnte weltweit eine Verkaufswelle an den Börsen auslösen – und damit auch auf dem Kryptomarkt. Das erklärt Analyst Bull Theory in einer neuen Analyse.
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Kurz zusammengefasst
Die Bank of Japan (BOJ) hat die Zinsen noch nicht erhöht, jedoch angedeutet, dass eine Anhebung in naher Zukunft sehr wahrscheinlich ist, berichtet Bloomberg. Laut der Zentralbank werden die Zinsen steigen, „wenn sich Wirtschaft und Inflation wie erwartet entwickeln“.
Das Land kämpft mit einer schwachen Währung (dem Yen) und ist durch den Krieg im Nahen Osten anfällig für steigende Ölpreise. Diese Faktoren erhöhen den Druck auf die Notenbank, einzugreifen.
Laut der Analyse von Bull Theory kann eine Zinserhöhung in Japan eine „starke Verkaufswelle“ auslösen. Der Grund dafür liegt in einer Strategie großer Investoren, die als „Carry Trade“ bekannt ist. Vereinfacht gesagt: Sie leihen sich günstig Geld in Japan und investieren es weltweit, etwa in Aktien und Kryptowährungen.
Steigen die Zinsen in Japan, wird das Leihen teurer. Große Investoren müssen dann ihre Positionen schließen und Vermögenswerte verkaufen, was die Kurse unter Druck setzt.
Dennoch sieht Analyst Bull Theory nicht nur Risiken. Langfristig könnte ein stärkerer japanischer Yen den US-Dollar schwächen. Ein schwächerer Dollar ist historisch gesehen oft positiv für Vermögenswerte wie Gold und Kryptowährungen, so der Analyst.
Vorerst bleibt der japanische Leitzins also unverändert. Die Finanzmärkte beobachten jedoch die nächsten Schritte der Zentralbank genau.
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