Strategy-Gründer Michael Saylor gab eine bemerkenswerte Einschätzung zu Bitcoin inmitten von Diskussionen über die Auswirkungen von KI-Technologien auf die Weltwirtschaft ab. Saylor beschrieb Bitcoin als „digitales Kapital, das widerstandsfähig gegenüber KI-gesteuerten Transformationen ist".
Saylors Bemerkungen erfolgten als Reaktion auf Kommentare des Technologieinvestors und ehemaligen Meta Platforms-Managers Chamath Palihapitiya, der vorschlug, dass künstliche Intelligenz die Wettbewerbsvorteile von Unternehmen schneller untergraben könnte als erwartet.
Laut Palihapitiya könnten rasante Fortschritte in der künstlichen Intelligenz das langfristige Wachstumspotenzial von Unternehmen schwächen und ihre Aktienbewertungen stärker von kurzfristiger Rentabilität abhängig machen.
Saylor argumentierte, dass in einem solchen Umfeld Anlegerkapital zu Vermögenswerten verlagert werden könnte, die weniger von technologischen Veränderungen betroffen sind. Ihm zufolge sticht Bitcoin als geeigneter Vermögenswert hervor, da es über ein begrenztes Angebot und eine dezentrale Natur verfügt. Saylor erklärte, dass Bitcoin die Rolle von „digitalem Kapital" im globalen Finanzsystem übernehmen könnte.
Palihapitiya hatte zuvor angedeutet, dass ein Rückgang der langfristigen Vermögenswerte um 30 bis 40 Prozent eine bedeutende Verschiebung auf den globalen Märkten bewirken könnte. In diesem Szenario, so bemerkte er, könnten sich Anleger risikoärmeren Vermögenswerten wie Infrastrukturprojekten oder kurzfristigen Staatsanleihen zuwenden.
Andererseits warf Palihapitiya auch die Frage auf, dass Quantencomputer in Zukunft eine potenzielle Bedrohung für kryptografische Systeme darstellen könnten. Saylor argumentierte, dass eine solche Entwicklung nicht nur Bitcoin, sondern das gesamte digitale Ökosystem betreffen würde, einschließlich Internetinfrastruktur, Bankensysteme und Plattformen für künstliche Intelligenz, was ein umfassendes technologisches Update unvermeidlich machen würde.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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