Laut neuen On-Chain-Daten ist die Menge an Bitcoin, die auf Kryptowährungsbörsen gehalten wird, auf den niedrigsten Stand seit Ende 2017 gefallen.
Die gelbe Trendlinie verfolgt den Prozentsatz des gesamten Umlaufangebots von Bitcoin, das sich in bekannten Börsen-Wallets befindet.
Nach einem Höhepunkt Anfang 2020 befindet sich diese Kennzahl in einem unerbittlichen makroökonomischen Abwärtstrend.
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Investoren haben in den letzten sechs Jahren ihre Vermögenswerte konsequent offline abgezogen.
Eine gepunktete horizontale Linie im Diagramm verfolgt das aktuelle Angebotsverhältnis bis zurück zum November 2017.
Die Tatsache, dass die Börsenbestände auf einem Acht-Jahres-Tief liegen, kann auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden.
Nach der Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 und der zunehmenden institutionellen Akzeptanz werden nun massive Mengen an Bitcoin aufgekauft und in Verwahrungslösungen auf Unternehmensniveau (wie Coinbase Prime oder Fidelity) weggesperrt.
Börsen wie FTX und Celsius haben auch das Ethos "nicht deine Schlüssel, nicht deine Coins" gestärkt. Privatanleger und Wale verlagern zunehmend ihre Bestände in Cold-Storage-Hardware-Wallets.
Ein Angebotsschock?
Wenn der Prozentsatz des Angebots an Börsen niedrig ist, bedeutet dies, dass die Auftragsbücher "dünn" sind.
Wenn ein plötzlicher Anstieg der makroökonomischen Nachfrage den Markt trifft, stehen einfach weniger Verkäufer an den Börsen zur Verfügung, um diese Nachfrage aufzufangen.
Selbst moderater Kaufdruck kann in einem Umfeld mit geringer Liquidität eine erhebliche Preisvolatilität nach oben auslösen.
Laut CoinGecko-Daten wechselt Bitcoin derzeit bei 71.476 $ den Besitzer. Die führende Kryptowährung liegt immer noch 43,3 % unter ihrem Rekordhoch.
Quelle: https://u.today/bitcoins-supply-on-exchanges-drops-to-lowest-level-since-2017


