Der Beitrag Krypto-Regulierung: Das Neueste zu den Harmonisierungsdetails von SEC und CFTC erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Paul Atkins, der Vorsitzende der U.S. Börsenaufsichtsbehörde SEC, hat den gemeinsamen Ansatz zwischen der SEC und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) bei der Regulierung der Kryptowährungsbranche erläutert.
Auf der laufenden FIA International Futures Industry Conference in Boca Raton, Florida, sagte Atkins, dass die "bedauerliche Ära doppelter Durchsetzungsmaßnahmen" vorbei sei. An ihrer Stelle würden die beiden Agenturen gemeinsam mit bestehenden Rechtsvorschriften arbeiten, um dasselbe Ziel zu erreichen.
Zum einen würden bei beiden Agenturen registrierte Unternehmen eine "Ersatz-Compliance" haben. Dies bedeutet, dass ihre Compliance mit den Vorschriften einer Agentur die Einhaltung ähnlicher Vorschriften für die andere Agentur implizieren würde.
Um dies zu unterstützen, werden die SEC und CFTC gemeinsam eine Website starten, auf der Krypto-Unternehmen vor der Markteinführung ihrer Produkte Beratungsgespräche beantragen können. Atkins sagt, dass der gleichzeitige Umgang mit beiden Agenturen die regulatorische Effizienz erhöhen und die Produktgenehmigung beschleunigen würde.
Was Veranstaltungsverträge betrifft, forderte Atkins eine Vereinbarung zwischen den Agenturen über ihre Klassifizierung als Wertpapiere oder wertpapierbasierte Swaps.
Darüber hinaus schlug er Cross-Margining auf den Derivatemärkten vor, damit Unternehmen dieselben Sicherheiten über mehrere Plattformen hinweg verwenden können.
Er schloss mit folgender Aussage:
Atkins Rede steht im Einklang mit der Agenda von US-Präsident Donald Trump, dass die Nation zur "Krypto-Hauptstadt des Planeten" werden soll.
Derzeit steckt der CLARITY Act, der umfassende Regulierungen für die Kryptowährungsbranche bereitstellen soll, im Bankenausschuss des Senats fest. Seit Juli 2025 diskutiert letzterer noch darüber, wie Stablecoin-Erträge und die wachsende Krypto-Bedrohung für das Bankensystem bekämpft werden können.
Trump hatte auch erklärt, dass er kein anderes Gesetz unterzeichnen werde, bis der Kongress den Save America Act verabschiedet habe, der einen Identitätsnachweis für die Wahl in den USA erfordert.


