TLDR BPI könnte die OCC wegen der Genehmigung von Krypto-Trust-Bank-Chartas verklagen. Große Banken warnen, dass Krypto-Chartas möglicherweise nicht die Aufsicht vollständiger Banken haben. Staatliche Regulierungsbehörden und GemeinschaftTLDR BPI könnte die OCC wegen der Genehmigung von Krypto-Trust-Bank-Chartas verklagen. Große Banken warnen, dass Krypto-Chartas möglicherweise nicht die Aufsicht vollständiger Banken haben. Staatliche Regulierungsbehörden und Gemeinschaft

US-Bankenlobby wehrt sich gegen OCC-Krypto-Charter-Politik

2026/03/10 13:57
3 Min. Lesezeit
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TLDR

  • BPI könnte die OCC wegen der Genehmigung von Krypto-Treuhandbank-Lizenzen verklagen.
  • Große Banken warnen, dass Krypto-Lizenzen möglicherweise nicht die Aufsicht vollwertiger Banken haben.

  • Auch staatliche Regulierungsbehörden und Gemeinschaftsbanken lehnen den Ansatz der OCC ab.

  • OCC-Genehmigungen umfassen BitGo, Ripple, Paxos und mehrere neue Antragsteller


Große US-Banken erwägen eine Klage gegen das Office of the Comptroller of the Currency, da die Behörde den Zugang zu bundesstaatlichen Treuhandbank-Lizenzen für Krypto-Unternehmen erweitert. Der Schritt hat im gesamten Bankensektor Bedenken hervorgerufen, da immer mehr Antragsteller eine nationale Genehmigung anstreben.

Banken prüfen OCC-Lizenzierungsentscheidungen

Ein neuer Bericht besagt, dass das Bank Policy Institute rechtliche Optionen prüft, nachdem die OCC eine Welle neuer nationaler Treuhandbank-Lizenzen genehmigt hat.

The Guardian berichtet unter Berufung auf eine dem Verband nahestehende Quelle, dass BPI-Mitglieder befürchten, der Schritt könnte Kunden neuen Risiken aussetzen. Das BPI vertritt große US-Banken und hat eine lange Geschichte in der Überprüfung bundesstaatlicher Regulierungsmaßnahmen.

Die OCC erteilte im Dezember bedingte Lizenzgenehmigungen für BitGo, Fidelity Digital Assets, Ripple und Paxos. Seitdem haben weitere Unternehmen Anträge gestellt, darunter Zerohash Ende Februar. Crypto.com, Bridge und Stripe erhielten im selben Monat ebenfalls bedingte Treuhandlizenzen. Die Genehmigungen ermöglichen es Unternehmen, als nationale Treuhandbanken zu operieren und Kunden im ganzen Land nach Bundesrecht zu bedienen.

Bedenken großer Kreditgeber

Laut dem Bericht argumentieren mehrere BPI-Mitglieder, dass lizenzierte Krypto-Unternehmen möglicherweise nicht dem gleichen Prüfungsniveau unterliegen, das für Full-Service-Nationalbanken erforderlich ist. Der Handelsverband ist besorgt, dass die OCC Bundesvorschriften in einer Weise neu interpretiert hat, die wichtige Hürden senkt.

Eine BPI-Erklärung vom Oktober warnte, dass „die Erlaubnis für Unternehmen, sich für eine leichtere Regulierung zu entscheiden, während sie bankähnliche Produkte anbieten, die gesetzliche Grenze dessen verwischen könnte, was es bedeutet, eine Bank zu sein."

Das BPI hat noch keine formelle Entscheidung über einen Rechtsstreit getroffen. Der Verband drängte die OCC letztes Jahr auch dazu, Anträge von Circle, Ripple und anderen Unternehmen abzulehnen, die nationale Treuhandlizenzen anstreben. Es argumentierte, dass der bestehende Ansatz Risiken für den breiteren Markt schaffen könnte, da Krypto-Unternehmen ihre Präsenz in der Verwahrung und Vermögenssicherung ausbauen.

Politische und branchenbezogene Reaktionen

Die OCC wird von Comptroller Jonathan Gould geleitet, der zuvor im Krypto-Sektor tätig war. Seine Ernennung erfolgte während der Trump-Administration, und der Lizenzierungsansatz wird von einigen Beobachtern als Teil einer breiteren Verlagerung angesehen, um Unternehmen für digitale Vermögenswerte unter bundesstaatliche Aufsicht zu bringen. World Liberty Financial, ein mit der Trump-Familie verbundenes Krypto-Unternehmen, stellte im Januar einen Lizenzantrag.

Auch staatliche Regulierungsbehörden äußern Bedenken. Die Conference of State Bank Supervisors sandte einen Brief an die OCC, in dem sie erklärte, dass die Erteilung bundesstaatlicher Genehmigungen an Krypto- und Zahlungsunternehmen diese außerhalb der „zentralen bundesstaatlichen Bankgesetze" stellen könnte. Der Verband fügte hinzu, dass der Ansatz Marktsicherheitsvorkehrungen schwächen könnte.

Die Independent Community Bankers of America forderte ebenfalls Änderungen am OCC-Plan. Der Verband warnte, dass das Modell „eine große Lücke in einem grundlegenden Prinzip der Bankenregulierung schaffen würde" und politische Bedenken aufwerfen könnte. Die OCC hat sich nicht zu den Einwänden der Bankenverbände geäußert.

Rechtliche Optionen bleiben offen

Das BPI hat zuvor bereits bundesstaatliche Regulierungsbehörden verklagt, darunter ein Fall aus dem Jahr 2024 gegen die Federal Reserve wegen Stresstest-Regeln. Die Fed stimmte später zu, Teile ihres Rahmens zu überarbeiten, und der Fall wurde ausgesetzt. Das neue Thema könnte die Bankenlobby erneut in einen Rechtsstreit mit einer großen Regulierungsbehörde bringen.

Derzeit prüft das BPI, ob der aktuelle Lizenzierungsansatz der OCC eine Klage rechtfertigt, und seine Diskussionen dauern an.

Der Beitrag US Banking Lobby Pushes Back Against OCC Crypto Charter Policy erschien zuerst auf CoinCentral.

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