Eine auffällige Bewegung des Bitcoin-Miners MARA Holdings lässt den Kurs der gleichnamigen Aktie deutlich steigen. Das Unternehmen passt seine Strategie an, nachdem es eine neue Zusammenarbeit mit einer Investmentgesellschaft geschlossen hat.
Am Donnerstag veröffentlichte der Bitcoin-Miner MARA Holdings eine Pressemitteilung auf seiner Website. Darin kündigte das Unternehmen eine neue strategische Zusammenarbeit mit der Investmentgesellschaft Starwood an.
Das Ziel ist es, mehrere bestehende Mining-Standorte von MARA zu Rechenzentren für Unternehmen aus dem Bereich künstliche Intelligenz (KI) umzubauen. So sollen unter anderem Cloud-Dienste angeboten werden, die für die Entwicklung der aufkommenden Technologie dringend benötigt werden.
Kurzfristig soll eine Rechenkapazität von etwa einem Gigawatt bereitgestellt werden, langfristig soll diese auf 2,5 Gigawatt anwachsen. Gemäß der Vereinbarung tragen beide Unternehmen die finanziellen Lasten gemeinsam.
Der teilweise Strategiewechsel von MARA ist in der Welt der Bitcoin-Miner kein Einzelfall. Seit dem Bitcoin Halving im April 2024 hat sich der Ertrag für Bitcoin-Miner halbiert. In Kombination mit steigenden Energiekosten und einem sinkenden Bitcoin-Kurs wird das Geschäftsmodell deutlich anfälliger.
Der Bitcoin-Miner Bitfarms hatte bereits angekündigt, unter dem Namen Keel Infrastructure weiterzumachen – als Teil des geänderten Kurses hin zur Entwicklung von Rechenzentren, vorwiegend für KI-Dienste.
Für MARA stellt sich die Lage jedoch etwas anders dar. CEO Fred Thiel ließ in einem Brief an die Aktionäre wissen, dass Bitcoin stets ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie bleiben werde. Auch wenn die Kryptowährung derzeit unter Druck steht, bleibt das langfristige Vertrauen unverändert.
Het bericht Bitcoin-Miner MARA steigt nach KI-Deal mit Starwood um 17 Prozent verscheen eerst op Crypto Insiders.


