Wikipedia-Mitgründer Jimmy Wales hat eine deutliche Prognose für Bitcoin abgegeben. Er sagt, dass die Pionier-Kryptowährung wahrscheinlich als Netzwerk überleben wird. Allerdings ist sie seiner Meinung nach weit davon entfernt, als Geld oder als Wertaufbewahrung zu funktionieren.
Diese Aussage passt zu der Meinung vieler Analysten. Sie betonen, dass Bitcoin es nicht geschafft hat, als Absicherung gegen die Entwertung von Währungen zu bestehen.
Wales warnte, dass Bitcoin auf „Hobby-Niveau“ sinken könnte. Bis 2050 könnte der Kurs sogar unter 10.000 USD fallen.
Falls Wales mit seiner Kursprognose Recht behält, könnte die Pionier-Kryptowährung in den nächsten 24 Jahren um mehr als 80 Prozent fallen.
Der Wikipedia-Chef bezeichnete den Coin zudem als „höchstens spekulativ“ und betonte, dass die Nutzung durch KI-Systeme kaum eine Rolle spielt.
Er widersprach außerdem der Meinung, dass institutionelle Ankäufe oder ETFs den Kurs von BTC stabilisieren.
Sogar in Situationen, in denen autoritäre Regierungen digitale Auswege fördern, bleibt Wales skeptisch.
Jimmy Wales’ Kritik zeigt die breite Skepsis, die es wegen des jüngsten Rückgangs beim BTC-Kurs gibt. Manche User sagen, der König der Kryptowährungen habe seine ursprünglichen Versprechen nie erfüllt.
Andere sehen Bitcoin eher als Spekulation für Zocker und nicht als Wertaufbewahrung. Jacob Kinge von SwanDesk warnt außerdem, dass die Bitcoin-Blase vorbei ist.
Sogar memegetriebene Posts, die auf das angebliche Ende von Bitcoin anspielen, bekommen viel Aufmerksamkeit. Das zeigt, wie hartnäckig die negativen Meinungen sind.
Auch technische Analysten warnen teilweise, doch ihre Schätzungen sind oft weniger extrem als Wales’ 10.000-USD-Kursziel für Bitcoin.
Dennoch sind nicht alle Stimmen pessimistisch. Einige raten davon ab, auf kurzfristige Kurseinbrüche überzureagieren.
Die langfristige Sicht von Wales liegt zwischen diesen Polen. Er denkt, dass BTC technisch robust ist, aber nur wenige es wirklich als Wertaufbewahrung oder im Alltag nutzen werden.
Zusammengefasst: Bitcoin könnte als Netzwerk jahrzehntelang überleben. Die Rolle als Geld, sicherer Hafen oder bekanntes Anlageprodukt bleibt trotzdem sehr ungewiss.
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