Während der Krypto-Markt eine schwierige Zeit durchläuft, zeigen Daten von Google Trends, dass sich das Suchverhalten rund um Krypto-Themen im langen Bärenmarkt deutlich verändert.
Auch wenn die Kurs-Charts eine negative Stimmung zeigen, entsteht im Hintergrund eine neue Welle von Interesse. Dieser Trend kann einen wichtigen Wendepunkt für den nächsten Zyklus im Markt markieren.
Laut Google-Trends-Daten gibt es einen starken Anstieg bei negativen und extremen Suchbegriffen. Suchanfragen wie „Bitcoin auf null“ und „Bitcoin ist tot“ nehmen so stark zu wie nie zuvor.
Leute, die das Fortbestehen der Kryptowährung hinterfragen, zeigen damit zumindest, dass sie die Materie schon kennen. Allerdings haben sie den Markt noch nicht lange genug erlebt, um zu verstehen, wie BTC frühere Bärenmärkte überstanden hat.
Erfahrene Investoren vergleichen oft die aktuelle Situation mit früheren Daten. Sie sehen, dass Höchststände bei solchen negativen Suchen oft einen möglichen Tiefpunkt im Zyklus anzeigen.
Investor NoName sagt, dass diese Suchanfragen jetzt doppelt so hoch sind wie in früheren Bärenmärkten. Sie übertreffen sogar die Werte aus der COVID-Zeit.
Die Website Bitcoin Deaths dokumentiert, wie oft große Medien behaupten, dass „Bitcoin tot ist“. Die Daten zeigen mindestens 467 solcher Aussagen.
Wenn man bei jeder solchen Behauptung für 100 USD Bitcoin gekauft hätte, könnte das eigene Vermögen heute auf über 68 Millionen USD angewachsen sein.
Ein weiterer wichtiger Punkt fällt auf, wenn man die negativen Begriffe mit dem Suchbegriff „Was ist Bitcoin“ vergleicht. Die Daten zeigen etwas, das es so noch nie in der Geschichte von BTC gab.
Die echten Daten zeigen, dass die Suchanfragen zu dieser Frage auf dem höchsten Stand aller Zeiten sind. Der Gegensatz zwischen den Suchtrends – zum einen Zweifel am Überleben der Kryptowährung und zum anderen das Interesse am Grundwissen – zeigt die geteilte Stimmung im Februar.
Anders als die Leute, die Angst vor null beim BTC-Kurs haben, sind die Menschen, die nach dieser einfachen Erklärung suchen, meist komplette Neueinsteiger. Sie haben normalerweise kein Vorwissen oder Erfahrungen mit Krypto.
Wenn man die negativen Begriffe direkt vergleicht, gibt es deutlich mehr Suchen nach „Was ist Bitcoin“.
Viele Nutzer informieren sich während eines Kursrückgangs über die Grundlagen. Diese Entwicklung sollte man ernst nehmen. Sie zeigt, dass die Kryptowährung – obwohl der Kurs gefallen ist – weiterhin viel Interesse weckt. Zudem erreicht BTC neue Gruppen, die zuvor nichts mit digitalen Finanzen zu tun hatten.
Allerdings bedeutet eine stärkere Suchaktivität nicht automatisch, dass auch mehr Geld in den Markt fließt. Der Anstieg beim Begriff „Was ist Bitcoin“ könnte aber ein frühes Zeichen für das Entstehen einer neuen Generation von ersten Krypto-Anlegern sein.
Der Beitrag Bärenmarkt bremst Bitcoin nicht – immer mehr Neue steigen ein erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


