New York — Ray Dalio hat eine eindringliche Warnung vor dem Aufstieg digitaler Zentralbankwährungen ausgesprochen und argumentiert, dass solche Systeme die finanzielle Privatsphäre erheblich verringern und die staatliche Kontrolle über individuelle wirtschaftliche Aktivitäten ausweiten könnten.
Dalios Kommentare, die von dem verifizierten X-Account von Coin Bureau hervorgehoben und später von hokanews zitiert wurden, konzentrierten sich auf die potenzielle strukturelle Macht, die in staatlich ausgegebenen digitalen Währungen eingebettet ist. Er warnte davor, dass digitale Zentralbankwährungen, allgemein als CBDCs bezeichnet, nach ihrer großflächigen Implementierung sofortige Besteuerung, Kapitalkontrollen und selektiven finanziellen Ausschluss ermöglichen könnten.
„Es wird keine Privatsphäre geben — ein sehr effektiver staatlicher Kontrollmechanismus", sagte Dalio und beschrieb CBDCs als Instrumente, die es Behörden ermöglichen könnten, Transaktionen in Echtzeit zu überwachen und zu regulieren.
| Quelle: XPost |
Digitale Zentralbankwährungen sind digitale Darstellungen nationaler Währungen, die von der Zentralbank eines Landes ausgegeben und kontrolliert werden. Im Gegensatz zu Kryptowährungen wie Bitcoin sind CBDCs zentralisiert und operieren unter staatlicher Aufsicht.
Mehrere Länder erforschen oder testen CBDC-Rahmenwerke als Teil umfassenderer Bemühungen zur Modernisierung von Zahlungssystemen, zur Steigerung der Effizienz und zur Verringerung der Abhängigkeit von Bargeld.
Befürworter argumentieren, dass CBDCs die finanzielle Inklusion verbessern, grenzüberschreitende Zahlungen rationalisieren und die Transmission der Geldpolitik verbessern können.
Dalios Warnung konzentriert sich auf Datenschutzfragen. In einem CBDC-Umfeld könnten Transaktionsdaten theoretisch für ausgebende Behörden sichtbar sein.
Während Zentralbanken betonen, dass Datenschutzmaßnahmen in das Systemdesign eingebettet würden, argumentieren Kritiker, dass programmierbare Funktionen eine detaillierte Überwachung des Ausgabeverhaltens ermöglichen könnten.
Dalio deutete an, dass die Infrastruktur digitaler Währungen es Regierungen ermöglichen könnte, „sofort zu besteuern" oder Devisenkontrollen direkt auf Wallet-Ebene durchzusetzen.
Zentralbanken haben historisch Kapitalkontrollen während wirtschaftlicher Krisen eingesetzt, um Kapitalflucht zu verhindern oder Währungen zu stabilisieren.
In einem CBDC-Rahmenwerk könnten solche Maßnahmen elektronisch und sofort umgesetzt werden.
Befürworter sehen dies als Instrument für finanzielle Stabilität, während Gegner es als potenzielle Verletzung der wirtschaftlichen Freiheit betrachten.
Dalio äußerte auch die Möglichkeit, dass Personen, die als politisch unerwünscht gelten, von digitalen Finanzsystemen ausgeschlossen werden könnten.
Während solche Szenarien in vielen Rechtsräumen spekulativ bleiben, hat die theoretische Möglichkeit die Debatte unter Politikern und Bürgerrechtsvertretern angeheizt.
Zentralbankbeamte in verschiedenen Ländern haben erklärt, dass das CBDC-Design rechtlichen Rahmenwerken folgen würde, die individuelle Rechte schützen.
Dutzende von Zentralbanken weltweit erforschen oder testen digitale Währungssysteme.
Pilotprogramme wurden in Asien, Europa und Teilen Amerikas gestartet.
Die Entwicklung von CBDCs spiegelt umfassendere Digitalisierungstrends im Finanzwesen wider, einschließlich rückläufiger Bargeldnutzung und zunehmender elektronischer Transaktionen.
Dalios Äußerungen haben die Debatte innerhalb der Finanz- und Kryptowährungsgemeinschaften intensiviert.
Befürworter dezentraler digitaler Vermögenswerte argumentieren, dass Blockchain-basierte Währungen Alternativen bieten, die gegenüber zentralisierter Kontrolle resistent sind.
Traditionelle Finanzinstitutionen erforschen unterdessen weiterhin CBDCs als effizienzsteigernde Infrastruktur.
Berichtskontext
Die Kommentare wurden zunächst vom verifizierten X-Account von Coin Bureau hervorgehoben und später von hokanews zitiert.
Dalios Ansichten stimmen mit seinen umfassenderen Kommentaren zu systemischen Risiken, monetären Zyklen und dem Gleichgewicht zwischen staatlicher Macht und Marktfreiheit überein.
Ray Dalios Warnung vor digitalen Zentralbankwährungen unterstreicht die komplexen Kompromisse, die mit der digitalen finanziellen Modernisierung verbunden sind.
Während CBDCs Effizienz und politische Präzision versprechen, werfen sie auch Fragen zu Datenschutz, Kontrolle und wirtschaftlicher Autonomie auf.
Während Regierungen Pilotprogramme und regulatorische Rahmenwerke vorantreiben, dürfte sich die Debatte über die Governance digitaler Währungen intensivieren.
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Autor @Ethan
Ethan Collins ist ein leidenschaftlicher Krypto-Journalist und Blockchain-Enthusiast, der stets auf der Suche nach den neuesten Trends ist, die die digitale Finanzwelt bewegen. Mit einem Gespür dafür, komplexe Blockchain-Entwicklungen in fesselnde, leicht verständliche Geschichten zu verwandeln, hält er seine Leser im schnelllebigen Krypto-Universum auf dem Laufenden. Ob Bitcoin, Ethereum oder aufkommende Altcoins, Ethan taucht tief in die Märkte ein, um Einblicke, Gerüchte und Chancen aufzudecken, die für Krypto-Fans überall von Bedeutung sind.
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