Die Verluste für Trader haben in der ersten Februarwoche stark zugenommen. Das Volumen der Liquidationen stieg immer weiter, da der Markt mehrmals die HoffnungeDie Verluste für Trader haben in der ersten Februarwoche stark zugenommen. Das Volumen der Liquidationen stieg immer weiter, da der Markt mehrmals die Hoffnunge

Krypto-Liquidationen erreichen 2,65 Mrd. USD in 24 Stunden – Steht die Bären-Kapitulation bevor?

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Die Verluste für Trader haben in der ersten Februarwoche stark zugenommen. Das Volumen der Liquidationen stieg immer weiter, da der Markt mehrmals die Hoffnungen auf eine Erholung zerstörte – viele rote Kerzen folgten hintereinander.

Dennoch zeigen verschiedene Analysen, dass es am Ende des Tunnels Hoffnung gibt. Eine schnelle Erholung ist jedoch weiterhin unwahrscheinlich.

Mehr als 2,6 Mrd. USD in 24 Stunden liquidiert – zeigt Schwäche am Markt

CoinGlass hat berichtet, dass die Gesamtliquidationen am Kryptomarkt in den letzten 24 Stunden bei 2,65 Mrd. USD lagen. Davon stammten mehr als 2,2 Mrd. USD aus Long-Positionen.

Gesamte Liquidationen am Kryptomarkt. Quelle: CoinGlassGesamte Liquidationen am Kryptomarkt. Quelle: CoinGlass

Laut CoinGlass-Daten ereignete sich zudem das kleinste Ereignis in den Top 10 der Krypto-Liquidationen aller Zeiten erst kürzlich am 31. Januar mit 2,56 Mrd. USD. Daraus lässt sich schließen, dass sich die Rangliste bald ändern könnte.

Der Marktanalyse-Account The Kobeissi Letter erklärte, dass dieser Rückgang nicht nur ein kurzfristiger Schock ist. Es handelt sich vielmehr um einen strukturellen Abschwung, der seit Oktober des letzten Jahres anhält.

Zu den Hauptursachen gehören geringe Liquidität, eine negative Stimmung und anhaltender Liquidationsdruck über viele Märkte hinweg. Der Account betonte, dass es immer wieder denselben Kreislauf gibt: Liquidationen schädigen die Stimmung, und die schlechte Stimmung löst neue Liquidationen aus.

Schwankungen im Bitcoin-Kurs von bis zu 10.000 USD am gleichen Tag sind auf die deutlich gesunkene Markttiefe zurückzuführen. Die aktuelle Markttiefe von Bitcoin liegt nur noch bei 30 Prozent des Höchstwerts vom Oktober. Diese Situation erinnert an die Zeit nach dem FTX-Kollaps im Jahr 2022.

Markttiefe von Bitcoin. Quelle: The Kobeissi LetterMarkttiefe von Bitcoin. Quelle: The Kobeissi Letter

Ein Bericht von BeInCrypto merkt an, dass die anhaltenden Panikverkäufe viele Krypto-Treasuries einem wachsenden Insolvenzrisiko aussetzen. Der Rückgang von Bitcoin auf 60.000 USD hat dazu geführt, dass die Bitcoin-Bestände von MicroStrategy unter den Einstandspreis gefallen sind, was den Druck auf die Bilanz erhöht.

Vor diesem Hintergrund hat der erfahrene Charttechniker Peter Brandt eine Prognose auf Basis des „Bitcoin Power Law“-Modells abgegeben. Seiner Einschätzung nach könnte sich der Bitcoin-Kurs in einer „Bananenschalen-Spanne“ bewegen und möglicherweise Unterstützung bei rund 42.000 USD finden.

Brandt sagte, wenn Bitcoin in diese Zone fällt, könnten bullische Anleger, ähnlich wie in früheren Bären-Zyklen, wahrscheinlich nicht lange unter diesem Niveau bleiben.

Entsteht hier eine große Chance?

Trotz der schwierigen Lage sind nicht alle Analysten pessimistisch.

Glassnode berichtete, dass der Kapitulationsindex von Bitcoin den zweitgrößten Anstieg der letzten zwei Jahre zeigte. Dies bedeutet, dass aktuell viele zu Panikverkäufen gezwungen sind. Diese Kennzahl zeigt, auf welchen Preisniveaus die Coins gehalten werden, und misst den Stress im Markt, um mögliche lokale Tiefpunkte besser zu erkennen.

Solche Stressphasen gehen oft mit viel Unsicherheit und starken Kursausschlägen einher. In diesen Momenten passen Investoren meist ihre Positionen an.

Kapitulations-Kennzahl von Bitcoin. Quelle: GlassnodeKapitulations-Kennzahl von Bitcoin. Quelle: Glassnode

Großangelegte Liquidationen sorgen zudem dafür, dass die gesamte Marktverschuldung sinkt. Dadurch wechselt der Fokus von Hebelspekulation auf den direkten Kauf von Coins. „Schwache Hände“ verlassen den Markt, es entsteht Platz für Investoren mit mehr Überzeugung.

Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass sich eine Kaufgelegenheit aufbauen könnte. Dennoch können sie nicht genau vorhersagen, wann eine Erholung beginnt.

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