Bitcoin wird derzeit 35,5 % unter seinem 15-jährigen Power-Law-Trendwert gehandelt. Dies stellt die größte statistische Abweichung in der Geschichte der Kryptowährung dar.
Analyst David, der Einblicke unter dem Handle @david_eng_mba teilt, nennt dies einen Preisfehler, den der Markt ignoriert. Die Zahlen erzählen eine überzeugende Geschichte darüber, was als Nächstes kommen könnte.
Der faire Power-Law-Wert für Bitcoin liegt heute bei 122.425 $. Der Spot-Preis bewegt sich um 79.000 $. Das schafft eine Lücke von etwa 43.457 $ zwischen dem Handelspreis von Bitcoin und dem Preis, den das Modell vorschlägt.
Davids Analyse platziert Bitcoin in dem, was er als historisches „überverkauftes" Regime bezeichnet. Der Z-Score liegt bei -0,63. Diese Tiefe der Abweichung hat in Bitcoins 15-jähriger Geschichte noch nie angehalten.
Der Analyst testete rückwirkend jedes vergleichbare überverkaufte Ereignis seit 2010. Die Ergebnisse zeigen eine 100%ige Gewinnrate über die folgenden 12 Monate. Die durchschnittlichen Renditen übertrafen in jedem Fall 100 %.
Die Abweichung hat laut Analyse eine messbare Halbwertszeit von 133 Tagen. Das bedeutet, dass der Markt historisch alle 4,4 Monate 50 % der Preisfehler korrigiert. Eine vollständige Korrektur erfolgt typischerweise innerhalb von neun Monaten.
David wendet einen Ornstein-Uhlenbeck-Mean-Reversion-Prozess auf die Daten an.
Das Modell zeigt einen R-Quadrat-Wert von 0,96. Die 18-monatige prädiktive Korrelation erreicht 0,55, was bedeutet, dass 55 % der Preisbewegung allein durch die aktuelle Abweichung erklärt werden können.
Seine Prognosen zeigen, dass Bitcoin bis Juni 2026 113.000 $ erreichen wird. Im Oktober 2026 könnten die Preise um 145.000 $ liegen. Bis Januar 2027 deutet das Modell auf 162.000 $ hin.
Analyst-Kollege Darkfost weist auf eine weitere bedeutende Kennzahl hin. Bitcoin ist von seinem jüngsten Allzeithoch nahe 126.000 $ um 36,9 % gefallen. Dies markiert den tiefsten Rückgang des aktuellen Zyklus.
Eine einzige Sitzung sah gestern einen Rückgang von BTC um 6,6 %. Dieser Rückgang drückte den Drawdown für diesen Zyklus auf ein beispielloses Niveau.
Darkfost bemerkt jedoch, dass dieser Zyklus im Vergleich zu historischen Bärenmärkten mild bleibt. Frühere Bärenzyklen haben immer 75 % Gesamt-Drawdown überschritten. Die aktuellen Korrekturen verblassen im Vergleich.
Davids Analyse impliziert eine jährliche Wachstumsrate von 105 % über die nächsten 12 Monate. Der Rahmen stützt sich auf drei Schlüsselsäulen.
Erstens erfasst das Power-Law-Modell Bitcoins abnehmende Renditen und logarithmische Adoptionskurve. Zweitens schafft die Mean-Reverting-Natur einen Verbindungseffekt zwischen Preis und Wert. Drittens bietet die statistische Signifikanz der prädiktiven Korrelation ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis.
Der Analyst legt nahe, dass die aktuelle Abweichung komprimierte Energie darstellt. Wenn sich diese Lücke schließt, nimmt die Geschwindigkeit zu. Bis Oktober 2026 sollten etwa 75 % der Anomalie auf der Grundlage historischer Muster zurückkehren.
Der Markt sitzt jetzt an dem, was David als extremen linken Schwanz der Verteilung bezeichnet. Hier konzentriert sich historisch der erwartete Wert. Mathematische Modelle unterstützen das, was er als aggressive Allokationsstrategie bezeichnet.
Ob diese Prognosen eintreten, bleibt abzuwarten. Was die Daten jedoch zeigen, ist ein klares Muster aus vergangenen Zyklen.
Der Beitrag This Bitcoin Metric Has Never Been This Wrong: BTC Price Prediction erschien zuerst auf Live Bitcoin News.


