Billy Markus, der Dogecoin-Mitbegründer, der online als Shibetoshi Nakamoto bekannt ist, reagierte auf den jüngsten Rückgang am Kryptowährungsmarkt mit charakteristischem Sarkasmus.
Als Bitcoin und große Altcoins stark fielen, postete Markus ein Meme auf X, das einen Händler zeigt, der verkündet: „habe gestern meine Krypto verkauft, um Gold und Silber zu kaufen" – ein spitzer Seitenhieb auf das Timing-Instinkt kurzfristiger Marktteilnehmer.
Der Beitrag erfolgte inmitten einer turbulenten letzten Januarwoche 2026, als Asset-übergreifende Bewegungen unterstrichen, wie stark sich die Anlegerstimmung über die globalen Märkte hinweg verlagert hat.
Das Meme spiegelte eine klare Divergenz wider. Bitcoin fiel im Laufe einer Woche um etwa 8%, rutschte von über 93.000 $ in den Bereich von 87.000–88.000 $. Der Markt-Rückgang fiel mit einem breiteren Makro-Schock zusammen, der mit erneuten US-Zollerhöhungen und steigenden geopolitischen Spannungen in Europa verbunden war, was Anleger zu defensiver Positionierung drängte.
Gleichzeitig stiegen Edelmetalle stark an. Gold eröffnete am 26.01.2026 über 5.000 $ pro Unze und erreichte ein neues Allzeithoch, während Silber auf einen Rekordwert von 117,69 $ stieg, bevor es inmitten erhöhter Volatilität zurückging. Der Kontrast verstärkte ein bekanntes Muster: In Zeiten akuter Makro-Belastung rotiert Kapital oft in Richtung traditioneller sicherer Häfen statt in risikosensitive Märkte wie Krypto.
Markus nutzte den Moment, um das zu kritisieren, was er als reflexives Denken unter Privathändlern sieht. Er verspottete Behauptungen ständiger „Wal-Manipulation" und bemerkte spöttisch, dass im populären Diskurs „alle Dumps Manipulation sind und alle Pumps super organisch." Der Kommentar hob einen Doppelstandard hervor, wie Marktteilnehmer Preisbewegungen je nach Richtung interpretieren.
Trotz der Miterschaffung einer der bekanntesten Kryptowährungen hat Markus seit langem eine skeptische Haltung gegenüber aktivem Handel beibehalten. Er hat wiederholt beschrieben, dass Krypto-Handel näher am Glücksspiel als am Investieren ist und erklärt, dass seine persönlichen Bestände minimal sind und weniger als einen Bitcoin betragen.
Er verwies auch auf eine breitere Korrelationsrealität. Wenn globale Märkte entschieden in einen Risk-off-Modus wechseln, tendieren Kryptowährungen dazu, sich als High-Beta-Makro-Assets zu verhalten und nicht als unabhängige Absicherungen. In diesen Umgebungen bewegen sich digitale Vermögenswerte oft im Einklang mit der breiteren Risikostimmung, anstatt Schutz dagegen zu bieten.
Zusammengenommen diente Markus' Reaktion weniger als Marktkommentar und mehr als Erinnerung: Während makrogetriebener Schocks spiegelt die Krypto-Preisbewegung häufig globale Risikodynamiken wider, nicht isolierte On-Chain-Narrative.
Der Beitrag Dogecoin-Mitbegründer verspottet Krypto-Ausverkauf, während Gold und Silber steigen erschien zuerst auf ETHNews.


