Ein großer Krypto-Skandal ist in den USA aufgedeckt worden, der John Daghita, online bekannt als "Lick", in den mutmaßlichen Diebstahl von über 40 Millionen US-Dollar von staatlichen Beschlagnahmungsadressen verwickelt.
Der Vorfall steht im Zusammenhang mit Daghitas Vater, der CMDSS leitet, ein in Virginia ansässiges IT-Unternehmen, das 2024 einen Vertrag zur Unterstützung des US Marshals Service (USMS) bei der Verwaltung und Veräußerung beschlagnahmter und eingezogener Krypto-Assets erhalten hat.
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Mutmaßlicher Insider-Zugang ermöglicht massiven staatlichen Krypto-Diebstahl
Der Diebstahl wurde Berichten zufolge durch Daghitas Zugang zu privaten Krypto-Adressen über die Position seines Vaters bei CMDSS ermöglicht.
Während die genauen Mechanismen unklar bleiben, hat der Blockchain-Ermittler ZachXBT Berichten zufolge mindestens 23 Millionen US-Dollar zu einer einzigen Wallet zurückverfolgt. Die Wallet steht in direktem Zusammenhang mit mutmaßlichen Diebstählen von insgesamt mehr als 90 Millionen US-Dollar, die sich über 2024 und Ende 2025 erstrecken.
Als Reaktion auf den wachsenden Skandal löschte CMDSS seine X (Twitter)- und LinkedIn-Konten. Sie entfernten auch Mitarbeiter- und Teaminformationen von ihrer Website.
ZachXBT merkte an, dass Daghita auf Telegram aktiv blieb, mit dem Diebstahl verbundene Assets zur Schau stellte und sogar mit öffentlichen Adressen interagierte, die mit der Untersuchung in Verbindung stehen.
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Berichten zufolge entfernte Daghita schnell NFT-Benutzernamen von seinem Telegram-Konto und änderte seinen Bildschirmnamen nach dem Beitrag, was die Versuche, die gestohlenen Gelder zurückzuverfolgen, weiter erschwerte.
Regierungsverträge und Insider-Risiken im Daghita-Fall beleuchtet
CMDSS ist kein unbedeutender Akteur im staatlichen IT-Vertragsgeschäft. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen aktive Verträge mit dem Verteidigungsministerium und dem Justizministerium unterhalten. Dies verstärkt die Bedenken darüber, wie viele sensible Informationen oder Assets von Daghita möglicherweise zugänglich waren, bevor der Skandal ans Licht kam.
Analysten fordern dringende Audits und Transparenz, um das volle Ausmaß potenzieller Verluste zu bewerten.
Dieser Vorfall verdeutlicht eine wiederkehrende Schwachstelle bei Krypto-Verwahrungsvereinbarungen, selbst innerhalb staatlich sanktionierter Rahmenwerke.
Selbst bei ausgefeilter Aufsicht können menschliche Verbindungen und Insider-Zugang erhebliche Risiken darstellen.
Ermittler untersuchen weiterhin sowohl die technischen als auch die organisatorischen Aspekte des mutmaßlichen Diebstahls. Die Behörden prüfen Berichten zufolge die Betriebsprotokolle von CMDSS und das Ausmaß, in dem die Regierungsverträge des Unternehmens möglicherweise unbeabsichtigt den Zugang zu wertvollen Krypto-Assets erleichtert haben.
John Daghitas mutmaßlicher Diebstahl stellt eine der aufsehenerregendsten Verletzungen staatlich verwalteter Krypto-Assets in jüngster Zeit dar.
Quelle: https://beincrypto.com/us-government-contractor-crypto-heist/


