Der erfahrene Trader Peter Brandt sagt voraus, dass Bitcoin (BTC) auf den Bereich zwischen 58.000 und 62.000 USD fallen könnte. Das würde eine Korrektur um etwaDer erfahrene Trader Peter Brandt sagt voraus, dass Bitcoin (BTC) auf den Bereich zwischen 58.000 und 62.000 USD fallen könnte. Das würde eine Korrektur um etwa

Peter Brandt warnt: Droht dem Bitcoin-Kurs jetzt ein Einbruch von über 30 Prozent?

Der erfahrene Trader Peter Brandt sagt voraus, dass Bitcoin (BTC) auf den Bereich zwischen 58.000 und 62.000 USD fallen könnte. Das würde eine Korrektur um etwa 33 bis 37 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau von rund 92.400 USD bedeuten.

Seine Einschätzung erfolgt zu einem Zeitpunkt, während Bitcoin weiterhin viele bärische Signale zeigt. Auch andere Analysten warnen vor dem Risiko weiter fallender Kurse.

Peter Brandt warnt: Technische Muster deuten auf fallenden Bitcoin-Kurs hin

In einem Beitrag auf X (früher Twitter) sagte Brandt, dass Bitcoin bis auf den Bereich zwischen 58.000 und 62.000 USD fallen könnte. Das dazugehörige Diagramm zeigt, dass seine Meinung auf einem steigenden Keilmuster basiert, das sich in den letzten zwei Monaten ausgebildet hat.

Peter Brandt's Bitcoin Price PredictionPeter Brandts Bitcoin-Kurs-Prognose. Quelle: X/Peter Brandt

Steigende Keile bilden sich, wenn der Kurs zwischen zwei aufwärts gerichteten, zusammenlaufenden Trendlinien schwankt. Die untere Trendlinie steigt dabei stärker an als die obere.

Dieses Muster weist oft auf eine nachlassende Dynamik hin und deutet auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Abwärtsbewegung. Allerdings ist technische Analyse keine Garantie für bestimmte Entwicklungen. Brandt gab auch zu, dass Prognosen immer unsicher sind, und sagte:

Neben Brandt haben mehrere Marktbeobachter weitere bärische Szenarien betont. Ein Analyst wies auf Ähnlichkeiten zwischen der aktuellen Kursstruktur von Bitcoin und dem Zyklus aus 2022 hin. Er meinte, dass der Coin „das 2022er-Fraktal genau wiederholt“.

Der Analyst zeigte dazu einen Vergleich: In beiden Zeiträumen gab es eine Erholungsrallye, die unterhalb eines horizontalen Widerstands stoppte. Diese Bewegung führte letztlich zu einer Bullenfalle, bevor der Kurs durch die steigende Unterstützung fiel.

Im Jahr 2022 sorgte der Bruch dieser Unterstützung für eine starke Abwärtsbeschleunigung. Laut dem Analysten könnte sich nun ein ähnlicher Verlauf abzeichnen – mit zunehmendem Abwärtsdruck.

Bitcoin 2022 vs 2026Bitcoin 2022 vs 2026. Quelle: Linton Worm

BeInCrypto hat zudem fünf wichtige bärische Signale für Bitcoin erkannt, die die Möglichkeit einer Abwärtsbewegung weiter verstärken. Dennoch vertreten einige Analysten auch eine entgegengesetzte Meinung.

Analyst Ted Pillows betonte, dass das Wachstum der US-Liquidität im Jahresvergleich im November 2025 seinen Tiefpunkt erreichte. Das fiel auch mit einem lokalen Tief für Bitcoin zusammen.

Laut Pillows haben sich die Liquiditätsbedingungen in den USA seitdem verbessert, was seiner Meinung nach eine Krypto-Rallye unterstützen könnte.

Uralte Bitcoin-Whales kehren zurück – Marktstimmung gespalten

Während technische und makroökonomische Indikatoren gemischte Signale senden, zeigen On-Chain-Daten, dass sich auch langfristige Halter wieder aktiver zeigen. Laut der Blockchain-Analyse-Plattform Lookonchain hat ein langjähriger Bitcoin-Whale nach 13 Jahren 909,38 BTC im Wert von etwa 84,62 Mio. USD auf eine neue Wallet verschoben.

Zum Zeitpunkt des Kaufes war jeder Bitcoin weniger als 7 USD wert. Das entspricht einem Wertzuwachs um das rund 13.900-Fache. Solche Whale-Transaktionen erzeugen oft Aufmerksamkeit, weil sie entweder auf Verkäufe oder auf neue Strategien der frühen Anleger hindeuten könnten.

In einem weiteren Update hat Lookonchain einen anderen OG identifiziert, der ebenfalls verkauft. Dieser Whale kaufte vor zwölf Jahren 5.000 BTC für je 332 USD. Kürzlich verkaufte er 500 BTC im Wert von 47,77 Mio. USD. Damit setzt er eine Serie von Verkäufen fort, die im Dezember 2024 begann.

Deshalb steht Bitcoin jetzt an einem Wendepunkt. Einerseits zeigen technische Muster und frühere Kursverläufe, dass eine stärkere Korrektur möglich ist. Andererseits deuten bessere Liquiditätsbedingungen in den USA darauf hin, dass ein neuer Aufschwung möglich sein könnte. Was am Ende passiert, bleibt offen.

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