Die Aktien von Google (GOOGL) stiegen am Dienstag im frühen Handel um fast 2 %, nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hatte, dass es einen Antrag auf Abweisung einer Klage der Penske Media Corporation, dem Verleger hinter Rolling Stone, Billboard und Variety, eingereicht hatte.
Die ursprünglich im Jahr 2025 eingereichte Klage behauptet, dass Google gegen Kartellgesetze verstoßen hat, indem es Verleger zwang, KI-gesteuerte Zusammenfassungen ihrer Inhalte in den Suchergebnissen zuzulassen. Investoren reagierten positiv auf Googles Rechtsstrategie und signalisierten damit Vertrauen, dass das Unternehmen einen langwierigen und potenziell kostspieligen Rechtsstreit vermeiden könnte.
Alphabet Inc., GOOGL
Der Fall dreht sich um Googles KI-gesteuerte Überblicke, Zusammenfassungen, die automatisch aus Verlegerinhalten generiert werden und oben in den Suchergebnissen erscheinen. Penske argumentiert, dass diese Zusammenfassungen im Wesentlichen die Nutzung eines Dienstes, KI-gesteuerte Überblicke, an das breitere Suchindexierungssystem „koppeln" und den Verlegern nur begrenzte Möglichkeiten lassen, sich abzumelden, ohne an Sichtbarkeit zu verlieren.
Google entgegnet, dass KI-gesteuerte Überblicke ein Standardbestandteil seiner Suchmaschine sind und dass Benutzer weiterhin über normale Suchlinks auf vollständige Artikel auf den Websites der Verleger zugreifen können. Das Unternehmen behauptet außerdem, dass KI-gesteuerte Überblicke die Benutzererfahrung verbessern, anstatt Originalinhalte zu ersetzen.
Trotz Googles Behauptungen weisen Branchenexperten darauf hin, dass die Opt-out-Mechanismen des Unternehmens eingeschränkt sind. Während ein manueller Webfilter existiert, müssen Verleger ihn für jede einzelne Suchanfrage aktivieren – ein Prozess, der die Indizierung nicht auf die gleiche Weise wie herkömmliche Sucheinträge beibehält.
Diese begrenzte Kontrolle weicht von früheren Suchnormen ab und stärkt Penskes Argument, dass Google einen Dienst von der Akzeptanz eines anderen abhängig macht. Analysten sagen, dass, wenn das Gericht Penske Recht gibt, dies einen Präzedenzfall dafür schaffen könnte, wie KI-gesteuerte Inhalte mit Verlegerrechten im Such-Ökosystem interagieren.
Das Aufkommen von KI-gesteuerten Überblicken hat auch die Art und Weise verändert, wie Marken und Verleger die Online-Performance verfolgen. Unabhängige Untersuchungen zeigen, dass 92 % der KI-gesteuerten Übersichtszitierungen von den Top-10-Ranking-Domains stammen, wobei zitierte Marken 35 % mehr organische Klicks erzielen als ausgeschlossene.
Diese Verschiebung hat neue Möglichkeiten für SEO-Analyseanbieter geschaffen, die nun den Markeneinfluss messen können, ohne sich ausschließlich auf Traffic-Metriken zu verlassen. Tools, die den Zitierungswert über Google und KI-Plattformen wie ChatGPT quantifizieren, helfen Verlegern, die Kapitalrendite (ROI) gegenüber Werbetreibenden nachzuweisen, selbst wenn die Klickraten bei Anfragen mit KI-gesteuerten Überblicken um mehr als 60 % sinken.
Die Klage verdeutlicht auch die wachsende Spannung zwischen KI-Innovation und Inhaltsbesitz. Da KI-Assistenten wie Googles Gemini und andere KI-gesteuerte Suchmaschinen expandieren, sind Verleger zunehmend besorgt darüber, wie ihre Inhalte verwendet und gutgeschrieben werden.
Rechtliche Ergebnisse aus Fällen wie diesem könnten das Design und die Transparenz von KI-Systemen in der gesamten Suchbranche beeinflussen.
Der Beitrag Google (GOOGL) Stock; Rises 2% as Company Moves to Dismiss Rolling Stone AI Lawsuit erschien zuerst auf CoinCentral.



