Morgan Stanley hat bei der US-Börsenaufsicht (SEC) einen Antrag für einen Ethereum-ETF eingereicht. Der Morgan Stanley Ethereum Trust soll direkten Zugang zum Ether-Preis bieten und Staking-Belohnungen einschließen.
Mit diesem Schritt reagiert das Vermögensverwalterhaus auf die wachsende institutionelle Nachfrage nach digitalen Anlageklassen. Nach den jüngsten ETF-Anträgen für Bitcoin und Solana will der Bankengigant Anlegern jetzt auch den Zugang zu Ethereum über ein etabliertes Finanzprodukt ermöglichen – ohne die Komplexität der direkten Verwaltung.
Laut Einreichung vom 6. Januar 2026 soll der Morgan Stanley Ethereum Trust als Delaware-Trust geführt werden. Der ETF hält Ethereum direkt und integriert neben Preisschwankungen auch Erträge aus Staking. Damit hebt sich das Angebot von Vorgängerprodukten ab. Anleger profitieren künftig potenziell von zusätzlichen Renditen durch Staking-Kooperationen mit Drittanbietern, wodurch die erwarteten Belohnungen in den Nettoinventarwert des Fonds einfließen.
Im offiziellen SEC-Antrag legt Morgan Stanley Wert auf Transparenz und rechtliche Konformität sowie umfassenden Schutz für Anteilseigner. Die Offenlegung zu Verwahrung, Risikobewertung und Abläufen bei Anteilszeichnungen stärkt das Vertrauen in das angebotene Produkt.
Die geplante Integration von Staking sorgt für Aufmerksamkeit. Während andere ETFs aus regulatorischer Unsicherheit auf Staking verzichteten, setzt Morgan Stanley auf eine Potenzialsteigerung für Anleger – ein Vorteil, zumal Ethereum vollständig auf Proof-of-Stake umgestellt hat.
Ein Börsenkürzel oder Handelsplatz wurde noch nicht bekannt gegeben. Das Prospekt betont jedoch Morgan Stanleys Ziel, in den USA effiziente und leicht zugängliche Krypto-Produkte bereitzustellen.
Nach den jüngsten Einreichungen für Bitcoin- und Solana ETFs zeigt Morgan Stanley eine klare Strategie zur Erweiterung des Krypto-Angebots. Im Bitcoin-ETF-Antrag vom selben Tag betont der Vermögensverwalter, alle Produkte auf direkter Krypto-Exponierung und Staking-Fähigkeiten – sofern sinnvoll – aufzubauen.
Der Schritt, über Bitcoin hinauszugehen, spiegelt ein anhaltendes Vertrauen in digitale Vermögenswerte wider. Traditionsinvestoren erhalten dadurch die Chance, ihre Portfolios zu diversifizieren und trotzdem im regulierten US-Markt zu investieren.
Mit dem Einstieg von Morgan Stanley dürfte die Akzeptanz für transparente, regelkonforme Krypto ETFs insgesamt steigen und neue Standards im Wettbewerb setzen.
Zum Zeitpunkt der Einreichung lag der Ethereum-Preis bei rund 3.200 USD – ein wöchentlicher Anstieg um 8 Prozent und ein Zeichen steigenden Optimismus über die Zukunft der Kryptowährung. Viele Experten sehen in Morgan Stanleys Vorstoß einen möglichen Katalysator für zusätzliche institutionelle Zuflüsse, zumal Staking die Renditechancen erhöht.
Laut SEC-Antrag bestehen weiterhin Risiken durch regulatorische Unsicherheit beim Staking und durch die Volatilität des Kryptomarkts insgesamt. Die strengen Richtlinien und der Ruf von Morgan Stanley als solider Asset-Manager steigern jedoch das Vertrauen vieler Investoren.
Die aktuelle Entwicklung zeigt: Ethereum ist als Basiswert für institutionelle Krypto-Investments etabliert. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Entscheidung der SEC und Morgan Stanley, die den Weg für einen historischen Ethereum ETF ebnen könnten.
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