Benjamin Cowen, einer der angesehensten Analysten in der Kryptowährungswelt, machte in seiner jüngsten Analyse Aussagen, die für Bitcoin-Investoren und Marktbeobachter von großem Interesse sind.
Cowen bewertete die potenziellen Auswirkungen makroökonomischer Veränderungen auf die Kryptowährungsmärkte.
Benjamin Cowen begann damit, die jüngste Amtsführung von Federal-Reserve-Vorsitzendem Jerome Powell zu bewerten. Mit dem Hinweis, dass viele Marktteilnehmer Powell für die aktuellen wirtschaftlichen Probleme verantwortlich machen, erklärte Cowen: „Wenn man jedoch auf die vergangenen Jahre zurückblickt, hat Powell tatsächlich eine sehr schwierige Phase erfolgreich gemeistert. Das eigentliche Risiko beginnt in der darauffolgenden Periode."
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Laut dem Analysten treten wir mit Powells Abgang in eine Welt ein, in der die institutionelle Glaubwürdigkeit in Frage gestellt wird und eine weitaus größere Unsicherheit herrscht. Cowen fügte hinzu, dass die Auswirkungen dieses Verlusts des institutionellen Vertrauens auf alternative Assets wie Bitcoin entscheidend sein werden.
Cowen erinnerte bei der Bewertung von Bitcoin-Kursbewegungen daran, dass das alleinige Betrachten von Charts nicht ausreicht und dass die Zinspolitik der Fed sowie ihr Kampf gegen die Inflation die maßgeblichen Einflussfaktoren bleiben. Laut dem Analysten könnte der schwindende Glaube der Menschen in traditionelle Finanzinstitutionen die „sicherer Hafen"-Erzählung von Bitcoin langfristig stärken. Cowen erklärte, dass sich die Märkte derzeit in einer Übergangsphase befinden und dass Investoren auf der Hut vor Liquiditätskrisen sein sollten. Er prognostiziert, dass Bitcoin stärker durch die neuen Politiken der Fed und den Verlauf der globalen Inflation geleitet wird, als durch kurzfristige Schwankungen.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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