Visa hat fünf neue Blockchains zu seinem Stablecoin-Abrechnungspiloten hinzugefügt und bringt die Gesamtzahl der unterstützten Netzwerke auf neun. Neu aufgenommene Chains umfassen Base, Polygon, Arc, Canton und Tempo.
Die bestehende Unterstützung deckt bereits Ethereum, Solana, Avalanche und Stellar ab. Mit dieser Erweiterung können Partner Netzwerke wählen, die ihren Kosten-, Geschwindigkeits- und Compliance-Anforderungen entsprechen.

Unternehmensführer verweisen auf eine klare Verlagerung hin zu einer Multi-Chain-Umgebung. Zahlungsanbieter und Fintech-Unternehmen agieren nun über mehrere Ökosysteme hinweg, anstatt sich auf ein einzelnes Netzwerk zu verlassen. Visas Rolle konzentriert sich darauf, diese Systeme durch eine einheitliche Abrechnungsschicht zu verbinden.
Jede hinzugefügte Blockchain dient einem anderen Zweck. Einige konzentrieren sich auf kostengünstige Zahlungen, während andere auf institutionelle Datenschutzanforderungen oder Liquiditätsbewegungen abzielen. Diese Vielfalt spiegelt die wachsende Komplexität digitaler Zahlungsströme wider.
Die Stablecoin-Nutzung innerhalb des Visa-Netzwerks ist schnell gewachsen. Das annualisierte Abrechnungsvolumen hat 7 Milliarden US-Dollar erreicht, was einem Anstieg von 50 % gegenüber dem Vorquartal entspricht. Das Wachstum folgt einer verstärkten Akzeptanz in verschiedenen Regionen, darunter Lateinamerika, Europa und Teile Asiens. Mit Stablecoins verknüpfte Kartenprogramme übersteigen nun 130 und sind in mehr als 50 Ländern aktiv.
Die Nutzung von USDC hat sich ebenfalls ausgeweitet, wobei der Abrechnungszugang auf US-amerikanische Banken ausgedehnt wurde. Finanzinstitute betrachten Blockchain-basierte Überweisungen zunehmend als Ergänzung zu traditionellen Systemen. Die Dynamik signalisiert wachsendes Vertrauen in die Stablecoin-Infrastruktur. Schnellere Abrechnungszeiten und niedrigere Kosten ziehen weiterhin sowohl Fintech-Unternehmen als auch etablierte Akteure an.
Stablecoins haben die frühe Testphase hinter sich gelassen und werden aktiv im Zahlungsverkehr eingesetzt. Visas Pilotprogramm spiegelt diesen Übergang wider und verlagert den Fokus von der Experimentierung hin zur skalierten Implementierung. Interoperabilität steht nun im Mittelpunkt der Entwicklung. Die Unterstützung mehrerer Blockchains ermöglicht es, Liquidität ohne die Reibungsverluste einzelner Netzwerkgrenzen über Ökosysteme hinweg fließen zu lassen.
Visa positioniert sich weiterhin als Brücke zwischen dem traditionellen Finanzwesen und Blockchain-Systemen. Durch ein einheitliches Abrechnungsframework reduziert das Unternehmen die Komplexität für Partner, die in digitale Anlagemärkte einsteigen.
Eine weitere Expansion könnte davon abhängen, wie schnell Institutionen Multi-Chain-Strategien übernehmen. Mit wachsender Nachfrage wird erwartet, dass Zahlungsnetzwerke die Integration mit Blockchain-basierten Systemen vertiefen.
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