Die in Südafrika ansässige Sygnia Ltd., ein Asset Management Unternehmen mit einem Volumen von 20 Milliarden Dollar, rät Anlegern, ihr Engagement in Bitcoin zu begrenzen, trotz robuster Zuflüsse in ihren neuen Krypto-Fonds.
Sygnia hat im Juni seinen Bitcoin-ETF, den Sygnia Life Bitcoin Plus Fonds, aufgelegt. Das Unternehmen hat ausdrücklich empfohlen, dass Kunden nicht mehr als 5% ihrer diskretionären oder Rentenversicherungsvermögenswerte dem Fonds zuweisen sollten, der den iShares Bitcoin Trust ETF abbildet.
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Fondsmanager rät kurz nach Produkteinführung zur Vorsicht
Da die Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten in Südafrika steigt, was auf ein wachsendes Interesse sowohl von Privat- als auch von institutionellen Anlegern hindeutet, hat das Unternehmen Richtlinien herausgegeben. Es wendet sich auch aktiv an Kunden, die versuchen, ihre gesamten Portfolios dem Fonds zuzuweisen, und warnt vor der extremen Volatilität des Vermögenswerts.
Das Unternehmen bekräftigte auch, dass Anleger die empfohlene Zuweisung von 5% der diskretionären oder Rentenversicherungsvermögenswerte an den Fonds nicht überschreiten sollten. Dies liegt daran, dass Bitcoin im vergangenen Jahr erhebliche Gewinne verzeichnet hat und um mehr als 80% gestiegen ist, die Preise jedoch volatil bleiben und in der vergangenen Woche um über 2,4% gefallen sind.
Schwellenmärkte könnten mit größerer Volatilität konfrontiert werden
Die Finanzlandschaft Südafrikas wird sich erheblich verändern, da neue Bitcoin-ETFs auf die behördliche Genehmigung warten. Diese Angebote werden wahrscheinlich die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte im Land fördern, aber Analysten drängen auf Anlegerdisziplin. Analysten warnen, dass Schwellenmärkte wie Südafrika mit erhöhter Volatilität konfrontiert sein könnten.
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Der Fondsmanager plant, zusätzliche Krypto-ETFs an der Johannesburger Börse einzuführen, sobald die behördliche Genehmigung vorliegt.
Die Vorsicht rührt von der inhärenten Anfälligkeit dieser Märkte für plötzliche Preisschwankungen her, eine Realität, die durch das niedrigere durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich zu entwickelten Ländern verstärkt wird. Finanzunternehmen treten ein, um als stabilisierende Kräfte zu wirken.
Sygnia beispielsweise fördert eine informierte Beteiligung gegenüber einer spekulativen Überinvestition. Sygnias CEO, Wierzycka, betont, dass Bitcoin zwar zunehmend als legitime langfristige Anlage angesehen wird, sein Platz in einem Portfolio jedoch gemessen sein muss.
Kühlt der Bitcoin-ETF-Boom ab?
Das Streben nach regulierten Produkten findet vor dem Hintergrund eines massiven Wachstums im globalen Kryptomarkt statt. Bitcoin-bezogene börsengehandelte Produkte kontrollieren jetzt mehr als 1,47 Millionen BTC, was etwa 7% des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht. Der Großteil davon wird von US-basierten ETFs gehalten, wobei BlackRocks IBIT mit etwa 747.000 BTC führend ist, gefolgt von Fidelitys FBTC mit fast 200.000 BTC.
Trotz der erheblichen Zuflüsse zeigen jüngste Trends eine Abkühlungsphase. Bitcoin-ETPs verzeichneten im August Abflüsse von 301 Millionen Dollar, während Ethereum-fokussierte Fonds einen Anstieg verzeichneten und fast 4 Milliarden Dollar anzogen.
Marktbeobachter erwarten, dass eine Kombination aus regulierten ETFs und sorgfältigen Beratungspraktiken ein sichereres Anlegerengagement und nachhaltiges Wachstum im südafrikanischen Kryptosektor fördern könnte.
Quelle: https://beincrypto.com/south-african-fund-manager-urges-caution-on-bitcoin-etf/


