- Die Rendite-Schulden-Falle
- Schon wieder ein massiver Kauf
Der lautstarke Kryptowährungs-Kritiker und Gold-Fan Peter Schiff teilt erneut gegen MicroStrategy-Executive Chairman Michael Saylor aus.
Schiff behauptet, dass Saylors kühnste Bitcoin-Preisprognosen mathematisch ins Wanken geraten.
Schiff nahm Saylors äußerst gewagten Ausblick für 2025 ins Visier, wonach Bitcoin die Marke von 1 Million Dollar pro Coin erreichen würde, wenn Strategy 5 % des gesamten umlaufenden Angebots akkumulieren sollte.
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Strategy besitzt derzeit 3,9 % aller Bitcoin. Der Ökonom argumentiert jedoch, dass das Gesetz der abnehmenden Erträge die Kaufkraft und den Markteinfluss des Unternehmens bereits erheblich beeinträchtigt.
„Wenn der Kauf der nächsten 231.666 BTC denselben Einfluss auf den Bitcoin-Preis hat wie der Kauf der letzten 231.666, wird Bitcoin unter 60.000 Dollar liegen, wenn MSTR schließlich die 5 % erreicht", argumentierte Schiff auf X (ehemals Twitter).
Schiff ist sogar so weit gegangen zu behaupten, dass US-amerikanische Finanzaufsichtsbehörden „mit Kryptogeld gekauft und bezahlt wurden", um zu erklären, warum sie Strategy noch nicht untersucht haben.
„Im Februar 2021 sammelte Saylor Geld für $MSTR, um Bitcoin durch die Ausgabe von 0-%-Wandelanleihen zu kaufen. Anleger wollten durch den Besitz von MSTR an Bitcoins Aufwärtspotenzial teilhaben", bemerkte Schiff. „Jetzt ist er gezwungen, 11,5 % zu zahlen, da Anleger das begrenzte Aufwärtspotenzial von Bitcoin nicht wollen. Sie wollen nur die Rendite."
Die Rendite-Schulden-Falle
Schiff hat die letzte Woche damit verbracht, davor zu warnen, dass MicroStrategy aufgrund seiner Abhängigkeit von hochverzinslichen Vorzugsaktien in eine gefährliche finanzielle Todesspirale gerät.
Schiff widersprach auch der bullischen Argumentation, dass Bitcoin nur um 2 % jährlich steigen müsse, um die Renditekosten zu decken. Er wies darauf hin, dass diese Prämisse davon ausgeht, dass das Unternehmen keine neuen Schulden mehr aufnimmt. „Aber Saylor erhöht die Ausgabe tatsächlich", warnte Schiff. „Je mehr STRC MSTR verkauft, desto mehr muss BTC steigen, um die Rendite zu decken."
Schon wieder ein massiver Kauf
Saylor hingegen lässt sich durch den wachsenden Chor schuldbezogener Warnungen überhaupt nicht beirren.
Strategy hatte zusätzliche 3.273 BTC für rund 255 Millionen Dollar erworben (77.906 Dollar war der zuletzt gezahlte Kaufpreis).
Das in Virginia ansässige Business-Intelligence-Unternehmen verfügt nun über beeindruckende 818.334 BTC.
Source: https://u.today/saylors-1-million-btc-dream-crumbles-schiff-claims








